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Hystereseverluste

Die bei jedem Magnetisierungszyklus des Kerns abgegebene Energie.

Definition

Hystereseverluste entsprechen der Energie, die zur Ummagnetisierung des Kerns bei jeder Stromhalbwelle aufgewendet wird. Das magnetische Material widersetzt sich der Umkehr seiner Magnetisierung: Diese „Verzögerung” zwischen angelegtem Feld und resultierender Magnetisierung zeichnet einen Zyklus (die Hystereseschleife), dessen Fläche die pro Zyklus verlorene Energie darstellt.

Bei 50 Hz wiederholt sich dieser Zyklus 50-mal pro Sekunde, daher eine kontinuierliche Wärmeabgabe im Kern. Zusammen mit den Wirbelströmen bilden die Hystereseverluste die Eisenverluste. Sie hängen vom Material ab: „weiche” Magnetstähle mit schmaler Hystereseschleife werden gerade gewählt, um diese Verluste zu minimieren.

Sie steigen mit der Frequenz und der Arbeitsinduktion.

Der ABL-Tipp

Die Wahl eines Magnetstahls mit geringer Hysterese (kornorientierte Bleche) verringert diese Verluste und die Erwärmung. ABL Transfo wählt die Stahlsorte nach Ihren Wirkungsgrad- und Temperaturzielen.

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