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Magnetkern

Der magnetische Kreis, der den Fluss zwischen Primär und Sekundär leitet.

Definition

Der Magnetkern ist der magnetische Kreis eines Transformators: Er leitet und führt den von der Primärwicklung erzeugten Fluss zur Sekundärwicklung. Ohne ihn wäre die Kopplung zwischen den beiden Wicklungen vernachlässigbar und der Wirkungsgrad würde einbrechen.

Er besteht aus geschichteten Blechen aus Silizium­stahl (oder einem kornorientierten Band bei Ringkernen), die in dünnen, gegeneinander isolierten Lagen zusammengesetzt sind. Diese Schichtung ist unerlässlich: Sie unterteilt die Wirbelströme in Elementarkreise und reduziert so die Eisenverluste durch Induktion drastisch.

Die Geometrie des Kerns (E-I, U-I, Ringkern, Manteltyp) beeinflusst die Kompaktheit, den Geräuschpegel und die Leerlaufverluste des Transformators. Ringkerne strahlen sehr wenig ab und sind ideal für Umgebungen, die empfindlich auf magnetische Störungen reagieren.

Der ABL-Tipp

ABL Transfo wählt seine Magnetstähle entsprechend der angestrebten Arbeitsinduktion aus. Für verlustarme Anwendungen verwenden wir hochwertige NO-Bleche (nicht kornorientiert) oder GO-Bänder (kornorientiert) für Ringkerne. Der Kernquerschnitt wird für jedes Projekt millimetergenau berechnet.

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