Sekundärspannung
Die an Ihre Anlage gelieferte Ausgangsspannung (U2).
Definition
Die Sekundärspannung ist die vom Transformator an seine Last gelieferte Spannung — die Ausgangsspannung, mit U2 bezeichnet. Sie ist der maßgebende Parameter für die Versorgung Ihrer Geräte: Jeder Verbraucher (Motor, Frequenzumrichter, Steuerung, Beleuchtung usw.) verlangt eine Nennspannung, die der Transformator präzise liefern muss.
Die Leerlauf-Sekundärspannung (U20) ist etwas höher als die Spannung bei Nennlast, da der innere Spannungsabfall (im Zusammenhang mit der Impedanz) noch nicht vorhanden ist. Der Abstand zwischen U20 und der Nenn-U2 wird durch die Spannungsregelung des Transformators bestimmt, ausgedrückt in Prozent.
Für SELV-Netze (Sicherheitskleinspannung) sind typische Sekundärspannungen 12 V, 24 V oder 48 V. Für die Industrieverteilung findet man 230 V, 400 V oder 690 V am Ausgang.
Der ABL-Tipp
Geben Sie bei Ihrer Angebotsanfrage die unter Nennlast (nicht im Leerlauf) erforderliche Sekundärspannung an. Umfasst Ihre Anlage lange Verteilkabel, kann eine leichte Leerlauf-Überspannung sinnvoll sein, um Leitungsabfälle auszugleichen. Unsere Ingenieure berechnen dies automatisch.