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Leistungsfaktor (cos φ)

Die Phasenverschiebung Spannung/Strom, Bindeglied zwischen Schein- und Wirkleistung.

Definition

Der Leistungsfaktor, oft mit cos φ gleichgesetzt, drückt das Verhältnis zwischen Wirkleistung (in Watt, tatsächlich nutzbar) und Scheinleistung (in VA, tatsächlich aufgenommen) aus. Er spiegelt die durch induktive oder kapazitive Lasten verursachte Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom wider.

Ein Leistungsfaktor nahe 1 bedeutet, dass fast die gesamte aufgenommene Leistung in nutzbare Arbeit umgesetzt wird. Ein niedriger cos φ (stark induktive Lasten: Motoren, Vorschaltgeräte) zwingt Transformator und Netz, für dieselbe Nutzleistung einen höheren Strom zu liefern, was Verluste und Erwärmung erhöht.

Deshalb wird ein Transformator nach Scheinleistung ausgelegt: Er muss diesen Strom verkraften, unabhängig vom Leistungsfaktor der Last.

Der ABL-Tipp

Sind Ihre Lasten stark induktiv, geben Sie deren cos φ an: Wir berücksichtigen ihn bei der Auslegung und können Sie zu Kompensationslösungen führen, um den aufgenommenen Strom und Ihre Verluste zu senken.

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