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Anzapfung (Tap)

Die ±2,5 / ±5 %-Anzapfungen zur Anpassung an das reale Netz.

Definition

Eine Anzapfung (oder „Tap”) ist ein zwischengeschalteter Anschlusspunkt an einer Wicklung, der es erlaubt, die im Betrieb befindliche Windungszahl zu ändern und so das Übersetzungsverhältnis anzupassen. Man spricht auch von Stufenanzapfungen, in der Regel in Schritten von ±2,5 % oder ±5 %.

Anzapfungen dienen dazu, einen dauerhaften Unterschied zwischen tatsächlicher Netzspannung und Nennspannung auszugleichen oder einen Transformator an mehrere Versorgungsspannungen anzupassen. Bei Verteiltransformatoren liegen sie meist auf der Primärseite und werden spannungsfrei umgeschaltet.

Es ist eine einfache und robuste Möglichkeit, die richtige Ausgangsspannung zu erhalten, ohne das Gerät neu auszulegen.

Der ABL-Tipp

Läuft Ihr Netz hoch oder niedrig in der Spannung, oder exportieren Sie in mehrere Länder, machen Anzapfungen einen Transformator vielseitig. Geben Sie Ihre Versorgungsspannungen an: Wir integrieren die passenden Anzapfungen ab der Konstruktion.

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